Vorstand

Vorsitzende Gabriele Jung
Stellvertretender Vorsitzender Patrick Reichhart
Schatzmeister Dietmar Müller
Schriftführerin Gabriele Jung
Bereitschaftsleiter Carsten Heil
Sozialdienstleiterin Helene Schwender
Beisitzer Hagen Paulus
Beisitzerin Rosel Mohrbacher

 

Meilensteine der Geschichte des DRK-Ortsvereins Waldmohr-Dunzweiler

120 Jahre, davon die ersten 50 Jahre beeinträchtigt von zwei Weltkriegen, aber auch nach der Wiedergründung 1948, 50 Jahre in Friedenszeiten, geprägt von dem Leitwort: Den Menschen helfen, dem Frieden dienen.

 

Es waren Frauen, die schon 1891 eine Rotkreuzvereinigung mit Waldmohr, Jägersburg und Altenkirchen bildeten. So steht der Eintrag beim Bayerischen Frauenverein vom Roten Kreuz. Vorsitzende war Frau Justizrat Wiest.

1898 Der Initiator zur Gründung einer Sanitätskolonne Waldmohr war dann der praktische Arzt Dr. Salomon nach dem großen Frankenholzer Grubenunglück. Durch eine Schlagwetterexplosion starben 47 Bergleute, darunter vier Waldmohrer Bürger.
1914 DRK-Mitglieder helfen im hiesigen Vereinslazarett. Sieben Kameraden waren im 1. Weltkrieg gefallen.
1928 feiert die Kolonne ihr 30jähriges Bestehen.
1946 Auflösung laut Verordnung des französischen Oberbefehlshabers.
1948 gleiche Behörde erteilt die Genehmigung zur Wiedergründung. Es folgten Ausbildungskurse. Vorsitzender wurde der Apotheker Dr. Bilfinger. Der 1. Krankenwagen für Waldmohr wird in Dienst gestellt. Nächster Vorsitzender wurde Ludwig Ulrich, Bereitschaftsarzt Dr. Baer, Bereitschaftsführer Otto Rapp.
1957 Bürgermeister Bernhard Mohrbacher leitet den Verein.
1960 Dr. Baer legte nach 25jähriger Rotkreuztätigkeit sein Amt nieder und wurde zum Ehrenbereitschaftsarzt ernannt.
1963 wurde der Ortsverein in das Vereinsregister eingetragen. Bereitschaftsarzt wurde Dr. med. Johannes Walter.
1965 Nach einem gut besuchten Erste Hilfekurs in Dunzweiler konnte die Aktive Bereitschaft Waldmohr-Dunzweiler gegründet werden.
1966 übernahm der langjährige Schriftführer Hanns Lindwurm den Vorsitz, Horst Cullmann leitete die Bereitschaft.
1968 ernannte man den großen Förderer des DRK, Möbelfabrikant Georg Fleischer, zum Ehrenmitglied.
1969 erhält Dr. Walter für 35jährige Verdienste das DRK Ehrenzeichen in Silber. August Seyler und Kurt Kiefer werden Ausbilder für Sofortmaßnahmen am Unfallort.
1970 konnte Karoline Groh nach 35jähriger Dienstzeit das silberne Ehrenzeichen überreicht werden.
1971 spenden 220 Personen Blut. Kindererholungskuren wurden vermittelt.
1973 zum 75jährigen Jubiläum findet in Dunzweiler eine große Einsatzübung statt. Im Rahmen des Kreisheimattages sprach bei der festlichen Morgenfeier der DRK Landespräsident Dr. Walter Schmidt. Das DRK präsentierte sich im Festumzug.
1974 übernimmt Helene Schwender nach Hanns Lindewurm den Vorsitz, Kurt Kiefer wird Stellvertreter, Irene Seyler Kassiererin. Die erste Seniorengymnastikgruppe mit H. Schwender beginnt.
1975 erhebt der Verein Einspruch gegen den Abzug des Krankenwagens aus Waldmohr, vergebens. Schönenberg wird Standort. Seniorengymnastik wird auch im Altersheim angeboten.
1977 Horst Cullmann reist mit weiteren DRKlern nach Moskau. Gymnastikgruppe Zwei startet, weitere Seniorenprogramme folgen.
1978 Frau Dr. med. Christine Seitz wird DRK-Bereitschaftsärztin. Die Aktiven finden endliche eine feste Bleibe im Bürgerhaus nach Stationen in der alten Schule und dem Rathaus. Bei der Einweihung fand eine DRK-Ausstellung große Beachtung, die der Zweibrücker Zahnarzt Karl Hudlett ausrichtete.
1979 wird Geselliges Tanzen für Senioren angeboten. Ein Tanznachmittag mit 60 Teilnehmerinnen wurde zum Erfolg. Eine vielbesuchte Kleiderkammer wird im neuen DRK-Heim eingerichtet. Sie wird zur Begegnungsstätte und Vermittlungsort für Hausrat aller Art.
1982 begleitet Horst Cullmann einen Hilfstransport nach Polen. 44 Pakete waren unter Mithilfe der Schule und vielen Bürgern durch Spenden ermöglicht worden. Medikamente in großer Menge folgten.
1983 gab es eine Großübung an einem Wohn- und Geschäftsgebäude in der Badstraße.
1984 Lilli Kiefer wird von Landrat G.A. Held für 25jährige DRK-Dienste mit der Leistungsspange und silberner Ehrennadel ausgezeichnet. Die Seniorengymnastikgruppe feiert 10jähriges Jubiläum.
1985 Die Senioren feiern im kurfürstlichen Schloss in Mainz den Tag der Seniorengymnastik, der vom Landesverband Rheinland Pfalz für 10jährige Gruppen veranstaltet wurde.
1986 DRK und Schule sammeln: Ein Tag für Afrika, mit gutem Erfolg. Mit Anni Jung und Alwine Müller werden zwei weitere Seniorengymnastikübungsleiterinnen ausgebildet, letztere auch für Wassergymnastik. Beide leiten weitere Gruppen.
1987 kommen 140 kg Butter und Mehl für Bedürftige aus EG Beständen zur Verteilung, 90 Personen im Druchgangswohnheim wurden bedacht. Werner Wunn wird Ehrenmitglied, Landrat Held zeichnet ihn mit dem selten verliehenen goldenen DRK-Ehrenzeichen aus. Bürgermeister Walter K. Hans reicht ein Präsent.
1989 Dr. Wolfgang Brune übernimmt nach Frau Dr. Seitz das Amt des Bereitschaftsarztes.
1990 Anni Jung unterstützt als Sozialhelferin die vielfältigen Aufgaben im sozialen Bereich und die Seniorenprogramme wie Ausflüge, gesellige Feste, Theaterbesuche und mehr. Sach- und Geldspenden werden verteilt, für krebskranke Menschen wird gesammelt.
1992 wird eine große Blutentnahmeaktion für die Stefan-Morsch-Stiftung betreut.
1993 werden in Zusammenarbeit mit der Schule Hilfsgüter für Bosnien gesammelt. 30 Pakete Lebensmittel und 15 Pakete Medikamente gehen auf direktem Weg auf die Reise. Das Jugend-Rotkreuz findet nach längerer Pause einen Neuanfang und zählt 18 Mitglieder.
1994 feiern die Seniorengymnastikgruppen im Festsaal des Bürgerhauses mit 90 Teilnehmer/innen 20jähriges Jubiläum.
1995 Eine mit dem Kreisverband Kusel durchgeführte Mitgliederwerbung verläuft erfolgreich und bringt 120 Neumitglieder, leider keine für die Aktive Bereitschaft. Die Kameraden nehmen Abschied von dem Aktiven Klaus Kiefer.
1996 Die Aktiven trauern um August Seyler. Als Aktiver, Zeugwart, Ausbilder und 2. Vorsitzender war er lange Jahre im Dienst.
1997 reißt der Tod von Bereitschaftsführer Horst Cullmann eine große Lücke. Mit seinem jungen Stellvertreter Carsten Heil als nachfolgendem Bereitschaftsleiter geht die Aktive Bereitschaft in die nächste Generation.
1998 Gemeinsame Großübung mit der Feuerwehr Waldmohr im Altenzentrum Waldmohr. Im September feiert der Ortsverein sein 100jähriges Bestehen. Es folgt ein Festkommersabend, sowie ein Rot-Kreuz-Tag auf dem Marktplatz Waldmohr mit Unterstützung des DRK Kreisverbandes Kusel. Es wurden verschiedene Ãœbungen gezeigt. Die Schnelleinsatzgruppe-Verpflegung kochte aus der Feldküche. Des Weiteren wurden verschiedene Einsatzfahrzeuge ausgestellt.
1999 Drei Helfer des OV nahmen bei der SEG Großübung über 3 Tage auf dem Truppenübungsplatz Baumholder teil. Auch zur großen Jahreswende auf 2000 hielten sich 4 Helfer in Bereitschaft.
2000 Großübung "Zugunglück in Wörth", auch hier waren Helfer mit dabei.
2001 Die Vorsitzende H. Schwender gab ihr Amt ab. Gabriele Jung übernahm den Vorsitz. Eine neue Vorstandschaft wurde gewählt und trat in ihr Amt. Neu hinzugekommen ist Patrick Reichhart (2. Vorsitzender) und Dietmar Müller (Schriftführer). Im November wurde die medizinische Ausstattung überholt und ein Frühdefibrilator (gesponsert von der Björn-Steiger-Stiftung) wurde in Dienst gestellt. 10 Helfer nahmen an einer Ausbildung der Bedienung des neuen Gerätes teil.
2002 Nach 10jähriger Pause werden wieder Blutspendetermine in Waldmohr angeboten. Die Ortsgemeinde Waldmohr hat dafür den Festsaal des Bürgerhauses zur Verfügung gestellt. Am 02. September war es soweit, eine erfolgreiche Blutspende wurde ausgerichtet, welcher in Zukunft vier jährliche Termine folgen. Erneut nahmen drei Helfer bei der SEG-Großübung auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder teil.

Nächster Blutspendetermin

Dienstag

12. April 2016

17:00 Uhr - 20:00 Uhr

im Bürgerhaus Waldmohr

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